Wichtig !!!

Hier könnt Ihr schnell und bequem Online- Petitionen gegen die Hundesituation in Rumänien unterschreiben:

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Gnadenfrist von drei Wochen für Rumäniens Hunde

Bild (Quelle Internet) von einem Tierheim in Rumänien

Bericht: Norbert Zawe 08.03.2011

Wie wir berichteten sollte am 08.03.2011 im Plenum des rumänischen Parlaments in Bukarest darüber abgestimmt werden, wie zukünftig mit den Straßen-und Tierheimhunden verfahren werden soll.
Das Ziel der Regierungspartei ist, das seit zwei Jahren bestehende Tötungsverbot für Straßenhunde aufzuheben. Das würde einer noch nie in dieser Form dagewesenen Massentötung der Tiere bedeuten.

Nun haben am 07.03.2011 die Abgeordneten mit Mehrheit (70:37 Stimmen und 5 Enthaltungen) beschlossen den so umstrittenen Entwurf des Gesetzes "Management der Straßenhunde" an eine Fachkommission zur Überarbeitung innerhalb der nächsten drei Wochen zurückzuschicken.

Dadurch haben die Hunde nun erst einmal eine Gnadenfrist.

Für uns Hundefreunde bedeutet dies, das wir noch mehr protestieren, noch mehr Unterschriften sammeln, Freunde und Bekannte auf diesen Sachverhalt aufmerksam machen können.

Bitte nutzt die Chance und sendet euren Protest an:

1. Fax: 00 40 21 3134931 oder 00 40 21 3146934 (Abgeordnetenkammer des rumänischen Parlamentes)

2. Fax: 00 32 2 2854141 (Europäische Volkspartei, in der die Liberal-demokratischen Partei Rumäniens Mitglied ist.)

3. Per E-Mail. Hier ist es wichtig schon in der Betreffzeile darauf hinzuweisen das es sich hierbei um einen Protest gegen die Hundesituation in Rumänien handelt.

Muster Protestbriefbriefe

(rechtsklick und "speichern unter" wählen, nicht direkt hier öffnen)!
Die Dateien sind 100% Virenfrei

deutsch      englisch      rumänisch

Die E-Mail Adressen findet ihr hier..


(Quelle: Internet)

Hintergrund:

Viele nationale und internationale Tierschutzorgani-sationen haben lange und hart für die bestehende Regelung gearbeitet.
Auch nicht zuletzt auf Druck der Medien, sowie zehntausender Unterschriften und Petitionen, wurde das Verbot der Massentötung von Hunden vor zwei Jahren beschlossen.

Die Hilfsorganisationen finanzieren sich ausschließlich über Spenden, sowie Zuwendungen in Form von Sachspenden der Tiernahrungsindustrie.
Das der Tierschutz in einem so armen Land ohnehin nicht viel zählt, erleichtert die Sache nicht unbedingt.
In-und Ausländische Tierschutzverbände setzen hier vielmehr auf die Kastration und auch auf die Vermittlung der Hunde.
Leider haben sie dabei oft gegen den Wiederstand der rumänischen Bevölkerung, sowie der Regierungspartei zu kämpfen. Selbst Einheimische Tierschützer werden dabei oft angegriffen.
Vor ein paar Jahren wurde ein alter Mann der sich um einen verletzten Straßenhund kümmern wollte erschlagen.
Man sieht daran wie aufgeheizt die Stimmung in diesem Land ist.

Sicher ist das Problem mit den Streunern in Rumänien sehr groß, nur sollte man dabei bedenken, das dies auch eine Ursache hat. Und die liegt eben nicht bei den Hunden selbst, sondern bei ihren ehemaligen Haltern. Die Hunde wurden angeschafft, ausgesetzt, verstoßen und geächtet.

Sie sind die Opfer der für sie verantwortlichen Menschen, nicht die Täter.
Nun sollen sie nach dem Willen der Regierung bestraft werden das es sie gibt, und getötet werden.

Wenn ihr bello.de unterstützen wollt, startet von hier aus über diesen zooplus link euren Einkauf
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