Ein sehr gutes Buch zur spielerischen Ausbildung der Hundenase

 

Hundenasen: Nun auch bei der
Krebs-Diagnose erfolgreich

Rauschgiftspürhund nach dem Fund einer großen Menge Kokain

München 27.02.2011
von Norbert Zawe

Das Hunde in der Lage sind Lawinenopfer, Rauschgift, Spreng-stoff u.v.m. zu erschnüffeln, ist hinlänglich bekannt. 200 Millionen Riech-zellen, das sind etwa 40-mal mehr wie der Mensch besitzt, ermöglichen ihnen auch feinste Geruchspartikel wahrzunehmen. Diese phantastische Leistung wird seit einigen Jahren auch bei der Diagnose von Krankheiten bei Menschen erfolgreich eingesetzt. So sind sie beispielsweise in der Lage einen drohenden Zuckerschock bei Diabetikern zu erkennen und dies dem Kranken selbst oder seinem Umfeld anzuzeigen. Das erfordert selbstverständlich viel Training und Erfahrung. Deutsche Forscher experimentierten als erste mit Hautkrebs kontaminierten Proben um herauszufinden ob dies die Hunde ebenfalls erkennen können. Ja sie riechen es, und das mit einer Trefferquote von 99 Prozent. Japanische Forscher haben nun herausgefunden, dass dementsprechend abgerichtete Hunde, Krebspartikel selbst in der Atemluft erkennen können. Das ist neu, denn die Atemluft eines Patienten wurde bisher bei der Diagnose, nicht in Betracht gezogen. Sie fanden weiter heraus das auch in Stuhlproben die Ergebnisse mehr wie zufriedenstellend sind.



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Die Hundenase ist nahezu unbestechlich, selbst bei soviel "Schnee"

Die Zahlen hierzu: bei der Atemluft über 97- und bei den Stuhlproben fast 92 Prozent richtige Ergebnisse. Leider sind diese Erkenntnisse in der täglichen Praxis nicht durchführbar. Scheitert es schon am Hundeverbot in Kliniken und Arztpraxen, nicht genügend ausgebildeten Tieren und wie so oft, am Budget. Was aber diese Forschungen gezeigt haben, ist das Krebszellen eine eigene Duftsignatur haben. Das war bisher so nicht bekannt. Die Wissenschaftler arbeiten nun an der Entwicklung von hochsensiblen Messgeräten die die relevanten Duftspuren zuverlässig erkennen können.

Ein paar Zahlen und Fakten zur Hundenase 

  • 10 Prozent seiner Gehirnrinde benutzt der Hund zum verarbeiten von Gerüchen. Der Mensch dagegen nur 1 Prozent
  • Dadurch riecht und verarbeitet er dies 1 Mio.-mal besser wie der Mensch
  • Hunde atmen bis zu 300-mal in der Minute.
  • Sie können mit ihren Nasenlöchern getrennt riechen und dadurch noch differenzierter Gerüche analysieren
  • Hunde orientieren sich in erster Linie durch ihren Geruchssinn in der Umwelt.